Archiv der Kategorie: Wettkampfberichte 1. Wettkampfgruppe

Ruperthusthermenpokal wurde zur Rekordveranstaltung

– 8 mal wurde der Veranstaltungsrekord geknackt-

 

 

 

 

 

 

Bereits zum  7. Mal war die Schwimmabteilung des TSV Bad Reichenhall Ausrichter des Ruperthusthermenpokals. Viele helfende Hände sorgten auch in diesem Jahr für einen hervorragend organisierten und spannenden Wettkampf. Mit fast 380 Schwimmern und über 1700 Starts war das Sportbad der Ruperthustherme bis auf den letzten Platz gefüllt. Wieder einmal gelang es dem Veranstalter ein hochkarätiges Starterfeld in die Kurstadt zu holen. Bei den Damen dominierte die Münchnerin Johanna Roas den Wettkampf. Über die 50m und 100 m Rücken, die 50 m Brust sowie über die 50m und 100 m Freistil stellte die Schwimmerin der Stadtwerke München einen neuen Veranstaltungsrekord auf. Bei den Herren war Max Nowosad, ebenfalls von den Stadtwerken München, der Star der Veranstaltung. Er knackte die Rekordzeit über die 100 m Freistil und über die 200 m Lagen. Beide Schwimmer sind bereits in der Spitze des deutschen Schwimmsports angekommen und haben bereits mehrere nationale Titel erschwommen. Eine der größten deutschen Nachwuchshoffnungen im Schwimmsport, die erst 14 jährige Amelie Zachenhuber vom SC Prinz Eugen München, ging ebenfalls beim Thermenpokal an den Start. Sie ließ Ihrer Konkurrenz im 100 m Lagenfinale keine Chance und siegte hier ebenfalls in neuer Rekordzeit. Dr. Herbert Lackner kam der Einladung des Gastgebers nach und übernahm einige Siegerehrungen. Höhepunkt war auch dieses Jahr wieder das Australische Finale, bei dem die 6 zeitschnellsten Damen und Herren über die 50 m Freistil im KO-Modus gegeneinander antreten mussten. Angetrieben von Sprecher Thorsten Wirths wurden die Schwimmer bei den je 5 Läufen von den zahlreichen Zuschauern lautstark durchs Becken getrieben. Schnellste Dame wurde am Ende Johanna Roas . Bei den Herren siegte erwartungsgemäß Max Nowosad. Die am Ende der Veranstaltung stattfindenden 100 m und 200 m Lagenfinale stellten den stimmungsstarken Abschluss der Veranstaltung dar. Hier waren die besten Schwimmer der vier 50 m und der vier 100 m Strecken starberechtigt. Erfreulich aus Sicht des Gastgebers war, dass sich hierfür auch zwei TSV- Schwimmer qualifizieren konnten. Philipp Rößner (2002) startete über die 100m Lagen bei den älteren Jahrgängen (2001 – 2004) und Elias Wirths (2006) durfte bei den Jahrgänge 2005 – 2008 an den Start gehen. Rößner glänzte mit einer sehr guten Leistung und erkämpfte sich den Pokal für den 3. Platz. Wirths schwamm zwar eine neue persönliche Bestzeit, die ein Jahr ältere Konkurrenz war dieses Jahr jedoch noch etwas zu stark für den Zwölfjährigen.

Insgesamt gingen knapp 30 Schwimmer des TSV Bad Reichenhall bei der eigenen Veranstaltung an den Start. Neben der ersten Wettkampfmannschaft mit Kathrin und Steffi Oberbigler, Jasmin und Philipp Rößner, Cedric Abels, Christian Söllner, Elias Wirths, Marco Muskat, David Losseev, Kayra Yildirmis, Paul Hogger und Moritz Entfellner, war auch die zweite Wettkampfmannschaft mit Emily Rieder, Luisa Walch, Carolina Marchart, Michaela Wurm, Ina Feninger, Lorena Wrobel und Lara Muskat am Start. Auch die Nachwuchsgruppe von Gaby Feyrer nutzte die Gelegenheit weitere Wettkampferfahrung zu sammeln. Marie Reichelt, Karolina Machala, Helen Klappenbach, Lena Donaubauer, Hanna Lechner, Sara und Lena Hanke sowie Andreas und Tobias Bär zeigten durchweg sehr gute Leistungen. Vielleicht wächst hier ja bereits das eine oder andere Schwimmtalent für die Zukunft heran. Auch ein Schwimmer der Masters ging im heimischen Becken an den Start. Simon Manteufel, eigentlich Triathlet, verblüffte die übrigen Schwimmer mit sehr guten Zeiten über die 50 m Brust sowie über die 50 m und 100 m Freistil. Die Schwimmer der ersten Wettkampfmannschaft präsentierten sich durchweg in sehr guter Form. Erfolgreichste Schwimmerin war dieses Mal Steffi Oberbigler (2003). Mit einmal Gold über die 50 m Brust und 3 mal Silber zeigt sie, dass ihre Formkurve weiter nach oben geht. Bei den jungen Herren war wieder einmal Philipp Rößner (2002) der größte Medailliensammler. Über die 50 m Schmetterling sowie über die 50 m und 100 m Freistil erkämpfte er sich Gold. Zudem erschwamm er noch einmal Silber und einmal Bronze. Ebenso gut erwischte es Elias Wirths (2006). Ihm gelang es bei 6 Starts, 6 Medaillen aus dem Becken zu fischen. Davon 1 mal Bronze, 4 mal Silber und 2 mal Gold über 50 m Rücken sowie über seine Paradestrecke 100 m Schmetterling. Besonders stark verbessert zeigten sich bei diesem Wettkampf auch Kayra Yildirmis . Neben der Bronzemedaille über die 50 m Brust, konnte sie besonders mit neuen Bestzeiten über die Freistilstrecken auf sich aufmerksam machen. Ebenso gelang es auch Jasmin Rößner, sehr gute Leistungen insbesondere über die Brust- und Schmetterlingsstrecken abzuliefern. Kathrin Oberbigler zeigte wieder einmal ihr Talent im Freistil und wurde mit Platz 5 über die 50 m Strecke belohnt. Auch Cedric Abels wurde für seinen Trainingsfleiß mit einer Bronzemedaille über die 50 m Rücken belohnt. Außerdem zeigten sich noch Marco Muskat, der über die 50 m Freistil ebenfalls Bronze gewann, und Christian Söllner stark verbessert und bestätigten somit das Trainerteam um Uhli Rößner in ihrem Tun. Bei der zweiten Wettkampfmannschaft zeigte sich besonders Emily Rieder (2007) in sehr guter Form. Mit einem 3 Platz über die 50 m Brust und ansonsten ausschließlich top ten Platzierungen schwamm sie einen starken Wettkampf. Auch Neuzugang Michaela Wurm (2007) konnte mit einem 8. Platz über die 50 m Freistil ihr Potenzial auf dieser Strecke unter Beweis stellen. Aber auch die anderen Schwimmer dieser Mannschaft zeigten sehr gute Leistungen. Neue Persönliche Bestzeiten wurden nahezu bei jedem Start aufgestellt und somit das fleißige Training der jungen Schwimmerinnen belohnt. Als dann am Abend die letzten Schwimmer die Therme verließen und die vielen fleißigen Helfer die Aufräumarbeiten beendet hatten, konnte die Cheforganisatorin des TSV Heidi Kimberger wieder einmal tief durchatmen und sich erneut über einen erfolgreichen und spannenden Rupertusthermenpokal freuen.

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TSV Schwimmer auf Titeljagd – Elias Wirths 2 facher oberbayerischer Meister-

Nur 6 Wochen nach der Sommerpause fanden am letzten Wochenende in München die oberbayerischen Jahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn im Schwimmen statt. Der TSV Bad Reichenhall war mit insgesamt 12 Schwimmern in die Landeshauptstadt gereist um dort um Titel und Medaillen zu kämpfen. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit waren die Erwartungen der Trainer Uhli Rößner und Fritz Oberbigler an ihre Schützlinge nicht all zu hoch. Umso größer war die Freude am Sonntagabend über die hervorragende Wettkampfbilanz: insgesamt 2 mal Gold, 5 mal Silber und 4 mal Bronze sowie 17 top 6 Platzierungen fischten die TSVler aus dem Becken. Hinzu kam, dass bei nahezu jedem Start, die Schwimmer ihre persönliche Bestzeit verbessern konnten. Damit wurde die Erwartungen des Trainerteams weit übertroffen.
Erfolgreichster Schwimmer des Wochenendes war diesmal Elias Wirths (2006). Er ließ seiner Konkurrenz über die 50m und 100m Schmetterling keine Chance und konnte sich hier über den Titel des oberbayerischen Jahrgangsmeisters freuen. Über die 200m Rücken und 200m Lagen wurde er jeweils Vizemeister und bei den 50m Freistil konnte er sich über die Bronzemedaille freuen.
Auch Philipp Rößner (2002) zeigte sich mal wieder in ausgezeichneter Form. Über die 100 Lagen, 50 m Brust und 50m Schmetterling wurde er jeweils Vizemeister. Zudem erschwamm er über 200m Lagen und 100 Brust bei starker Konkurrenz die Bronzemedaille.
Stefanie Oberbigler (2003) zeigte ebenfalls einen tollen Wettkampf . Trotz Trainingsrückstand konnte sie wieder einmal in ihrer Paradedisziplin 200 m Brust auftrumpfen und sich hier über die Bronzemedaille freuen.
Die drei Jüngsten Schwimmer im Team stellten ihr Potenzial über die Bruststrecken unter Beweis. Emily Rieder (2007) wurde sowohl über die 100m als auch über die 200m Brust Vierte, und verpasste damit nur knapp eine Medaille. Aber auch Luisa Walch (2007) und Carolina Marchart präsentierten sich in bereits guter Form. Mit dem 6. Platz über die 200m Brust und dem 10. Platz über die 100m Brust von Luisa sowie Platz 9 über die 100m Brust von Carolina, wurde deutlich, dass der Nachwuchs sich hier auf einem guten Weg befindet.
Auch für Jasmin Rößner, Kayra Yildirmis, Katrin Oberbigler, Cedric Abels, Paul Hogger und Christian Söllner war der Wettkampf ein Erfolg. Auch wenn für Sie diesmal noch keine Medaillen heraussprangen, so demonstrierten die Schwimmer jedoch durch die vielen top Ten Platzierungen und zum Teil deutlich verbesserten persönlichen Bestzeiten ihre aufsteigende Form. Bei dem anspruchsvollen und qualitativ hochwertigen Training wird von dieser Mannschaft sicher auch zukünftig noch einiges zu erwarten sein.

Reichenhaller Schwimmer überzeugten bei den Oberbayrischen Meisterschaften in Eichstätt

Eine kleine aber feine Truppe reiste zur diesjährigen Oberbayrischen Meisterschaft mit Jahrganswertung auf der kurzen Bahn nach Eichstätt.

Wiederum eine Mamutveranstaltung mit über 2500 Starts. Die besten Schwimmer Oberbayerns waren am Start und kämpften um Titel, Medaillen und Bestzeiten.

Bestens vorbereitet vom Trainer der 1 Wettkampfmannschaft Ferdinand Kern erwartete man doch Meistertitel. Man wurde nicht enttäuscht und neben Meistertitel und Medaillen wurden nur Bestzeiten geschwommen.

Philip Rössner ging 6x an den Start. 100 Brust in 1.17.27 Platz 4 – 100m Lagen in 1.09.60 Platz 1 – 50m Delfin in 29.96 Platz 3 – 100m Freistil in 1.00.55 Platz 4 – 50m Freistil in 27.47 Platz 2 – 50m Brust in 34,40 Platz 2. Eine tolle Leistung von Phillip. Nur Bestzeiten auf die man aufbauen kann.

Olivia Fenzl startete insgesamt 7x und konnte neben einem Meistertitel über 100m Brust in 1:21.64 noch 2 Plätze auf dem Podest erreichen. 50m Freistil in 30.59 Platz 4 – 100m Lagen in 1.16.99 Platz 6 – 100m Delfin in 1.17.88 Platz 5 – 50m Brust in 38.82 Platz 2 – 200m Brust in 2.58.10 Platz 1 -200m Lagen in 2.47.88. Besonders auf den Bruststrecken setzte sich Olivia gekonnt in Szene.

Steffi Oberbigler startete 6x und konnte 6 tolle Bestzeiten schwimmen. Vor allem über die geschwommene Zeit der 400m Freistil und dem ergatterten 3 Platz konnte Sie sich stolz zeigen.  100m Brust in 1.27.26 Platz 8 – 50m Freistil in 31.84 Platz 14 – 200m Freistil in 2.26.75 Platz 7 – 100m Freistil in 1.07.96 Platz 9 – 200m Lagen in 2.47.44 Platz 7. Steffi ist auf einem sehr guten Weg und steigert sich von Wettkampf zu Wettkampf.

Kayra Yildirmis startete 5 x und schwamm 5 neue Bestzeiten. Über 200m Brust in 3.12.62 konnte sie sich den Titel der Vizemeisterin sichern. 100m Brust in 1.27.05 Platz 4 – 50m Freistil in 33.11 Platz 10 – 100m Lagen in 1.20.76 Platz 7 – 50m Brust in 39.38 Platz 6. Auch Kayra zeigte tolle Verbesserungen.

Jasmin Rössner startete 4x. Besonders über 100m Rücken konnte sie eine tolle neue Bestzeit erzielen. 100m Brust in 1.33.49 Platz 13 – 50m Freistil in 33.30 Platz 16 – 100m Delfin in 1.30.18 Platz 10 – 100m Rücken in 1.22.79 Platz 10. Auch Jasmin kommt langsam in Fahrt.

Die Leistungen der Schwimmer und Schwimmerinnen der ersten Wettkampfmannschaft am Anfang der Saison, sind sehr zufriedenstellend.

Deutsche Jahrgangsmeisterschaft – Berlin

Deutsche_Meisterschaft_k.jpgDeutsche Vizemeisterin 200 m Brust Annika Fenzl (links) bei der Siegerehrung.

Annika Fenzl Deutsche Vizemeisterin

TSV Schwimmerin erkämpft sich
über 200 m Brust die Silbermedaille.

Die Weltstadt Berlin war auch dieses Jahr wieder Austragungsort der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen. Im Zeitraum vom 1.1. bis 01.06.2016 konnten sich die besten Schwimmer Deutschlands für diesen Event qualifizieren. In den Jahrgängen 2002 bis 2004 qualifizierten sich die jeweils besten 40 Schwimmer Deutschlands je Lage.

Annika Fenzl (Jg. 2002) vom TSV 1862 Bad Reichenhall hatte sich schon frühzeitig über die 100 und 200 m Brust-Distanz qualifiziert. Ein Platz auf dem Podest war das Wunschergebnis von Annika Fenzl und ihrem Trainer Ferdinand Kern. Bereits am Dienstag reiste man nach Berlin an. Morgendliches Training dann am Mittwoch vor Ort mit Einschwimmen im Wettkampfbecken. Donnerstag war dann der erste große Wettkampftag: die 100 m Brust Vorlauf und Finale. Die brütende Hitze der Großstadt und der lange Wettkampftag (7.30 Uhr Einschwimmen, 11.00 Uhr Vorlauf, 19.00 Uhr Finale) zehrte an den Kräften und Nerven der Athleten.

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