1967 – 1971

Der größte Erfolg stellte sich 1964 ein als die TSV Schwimmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin den 5. Platz im Staffelschwimmen errangen.

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Die erfolgreiche Staffel (unten)  bei den Deutschen Meisterschaften 1964 im Olympiastadion (oben) in Berlin

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Viele Erfolge folgten unter der Führung von Erwin Wessinger und ab 1963 unter Karl Zaiska.  Der Schwerpunkt des Trainings wurde jetzt mehr auf  das Schwimmen gelegt. Über  den 2. Platz in 200 m Brust bei den Deutschen Jugendmeisterschaften freute 1965 in Eschweiler sich Gregor Betz. Seine Schwimmerkarriere krönte er jedoch als Süddeutscher Meister bei den Herren am 17. Juli 1965 in Mannheim über 200 m Brust.

Bis 1967 konnten die TSV-Schwimmer  ihre Sonderstellung im Inn-Chiemgau beibehalten.

1967 sah sich der neue Vorstand Robert Semmelmayr  der schweren Aufgabe gegenüber, wieder eine neue Wettkampfmannschaft aufzubauen, da aus beruflichen und schulischen Gründen viele der Ausnahmeschwimmer abwanderten.

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Nachdem die Oberbayerischen Schwimmvereine schon in geheizten Becken trainieren konnten und Bad Reichenhall keine ähnliche Anlage zu erwarten hatte, entschloss sich die Schwimmabteilung  eine Schwimmgemeinschaft mit dem SVR Ainring-Freilassing einzugehen. Dem folgten sogleich Leistungsanstiege und Erfolge bei der Deutschen VoW (Deutsche Meisterschaft für Vereine ohne Winterbad Anm. der Redaktion) 1970 in Gelnhausen. Zusammen mit den Schwimmern aus Ainring wurden 15 Medaillen gewonnen.  Die SG Ainring-Bad Reichenhall war bester Deutscher VoW-Verein 1970!.

Erwähnenswert ist die Ausnahmeschwimmerin Karin Begsteiger. Sie war im Nationalkader des DSV für Schüler. Sie wurde bei Schüler-Länderkämpfen eingesetzt und konnte bereits internationale Erfolge erzielen.  1971 wurde sie Deutsche Schülermeisterin über 100 m Freistil.

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